Marktplatz

Betritt man vom Kohlmarkt aus den Markt eröffnet sich einem der Blick auf einen weitläufigen, wenig bebauten Platz, der als Herz der Stadt sozialer Treffpunkt und vielseitig nutzbar ist. Die vermeintliche Leere der Platzmitte lenkt die Aufmerksamkeit auf die umgebenden Gebäude. Die Fassaden der den Platz einfassenden Gebäude sind bewusst schlicht gehalten, um die verschiedenen Architekturstile des Rathauses, das seit 1230 stetig erweitert wurde und verschiedenste Bauepochen vereint, sowie die imposante Marienkirche im Hintergrund zu betonen.

  • Variante A
    Durch die Gestaltung der Plasterung werden die BesucherInnen direkt von der Holstenstraße bis auf den Marktplatz gelenkt. Die Fassaden sind offen gestaltet und laden zum Bummeln und Verweilen ein. Als Pendant zum Trubel auf dem Platz ist im Rathausinnenhof ein Platz der Ruhe mit ansprechender Außengastronomie entstanden.
  • Variante B & C
    Der Gebäuderiegel an der südlichen Seite des Marktplatzes wurde durch eine helle Markthalle aus einer Leichtmetallkonstruktion ersetzt, die durch ihre Anordnung die BesucherInnen direkt vom Kohlmarkt auf den Marktplatz lenkt. Nach dem Kopenhagener Vorbild, der Torvehallerne, findet sich hier der Gastro-Hotspot Lübecks wieder. Auch die vormals am Platz ansässigen Gewerbe (Kiosk, Blumenfachgeschäft, Bäcker) sowie eine öffentliche Toilette finden in den flexiblen Marktbuden in der Halle ihren Platz. Durch die Leichtmetallkonstruktion wird der Blick auf den Marktplatz, das Rathaus und die Marienkirche wiedereröffnet.

Plakat mit Details zu Maßnahmen und Varianten (PDF)


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