These 9 - Lieferverkehr 2030

Der Liefer- und gewerbliche Verkehr erfolgt durch elektrische Lastenräder und elektrische Fahrzeuge. Die intelligente City-Logistik sorgt für eine konfliktarme Versorgung.

Kommentare und Bewertungen (30)

  • Ingo Siegmund, verfasst am 09.07.2018

    Hört sich gut an. Man sollte nur nicht meinen, mit Elektroautos und -lastwagen alleine würde die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt automatisch besser.
    Vielleicht kann man sich auch ein Vorbild in der Historie suchen:
    Rom 45 v. Christus, Lex Iulia municipalis:
    „Auf den Straßen, die in der Stadt Rom innerhalb der geschlossenen Bebauung angelegt sind oder werden, soll niemand nach den Kalenden (Monatsanfang) des Januar bei Tage nach Sonnenaufgang noch vor der zehnten Tagesstunde einen Lastwagen führen noch fahren lassen.“

  • Sebastian Krabbe, verfasst am 09.07.2018

    Schwammig formuliert, aber im Grunde ist die Lieferung innerhalb der Stadt mit elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sinnvoll.

  • Helge Borgmann, verfasst am 09.07.2018

    Denkbar wäre z.B. ein zentralisierter Dienstleistungsbetrieb, der Waren an festgelegten Übergabepunkten entgegennimmt und in der Stadt mit kleinen, elektrischen Fahrzeugen ausliefert. Die in Zukunft immer weniger wichtig werdende Belieferung des ohnehin in weiten Teilen aussterbenden Einzelhandels kann zu festgelegten, engen Zeitfenstern auch (z.B. morgens) konventionell erfolgen; der weitaus überwiegende Teil des Lieferverkehrs wird aber schon in naher Zukunft durch individuelle Belieferung von Privatpersonen entstehen.

  • ein Geschäftsmann, verfasst am 09.07.2018

    Möglichkeit 1: Lieferverkehr muss sowohl für Privathaushalte (DHL und co.) als auch für Betrieb in einen engen Zeitfenster erlaubt sein. Rest bedarf der Sondergenehmigung.
    Möglichkeit 2: Paketdienstleister müssen ihren Service bündeln und nur noch ein System darf auf die Insel. zusätzlich Abholstationen an den Parkplätzen um die Altstadt herum.
    Elektrische Fahrzeuge? Ökobilanz?

  • Christine, verfasst am 09.07.2018

    Das halte ich gerade für den gewerblichen Verkehr auch in 12 Jahren für unrealistisch.

  • Nicola Petereit, verfasst am 09.07.2018

    Notwendige Voraussetzung für vorangegangene Thesen.

  • Thomas Schalies, verfasst am 09.07.2018

    Ich würde mir nie anmaßen, heute entscheiden zu können, welche emissionsarmen Antriebsarten für Lieferfahrzeuge in zwölf Jahren verfügbar sind. Im Übrigen, was ist eine "intelligente City-Logistik"? Wenn diese so intelligent ist, warum wird sie nicht schon heute umgesetzt?

  • Reinhard K, verfasst am 06.07.2018

    Hier sehe ich das größte Problem. Der viele Lieferverkehr belastet, ist aber unverzichtbar für das Funktionieren des Handels = Lebendigkeit der Stadt.
    Handwerker und Lieferanten schaffen sich nur E-Autos an, wenn es sowieso "im Trend" ist. Nur für Lübeck macht das keiner.
    Vielleicht fangen die "Großen" (DHL; Stadtreinigung...) ja an.

    Es gibt Städte, in denen Lieferware am Stadtrand auf Lastenfahrräder oder E-Lieferwagen umgeladen wird. Aber ob das realistisch und bezahlbar ist, bezweifel ich (bräuchte man viel Handarbeit beim Umladen.

  • Tanja Lübbers, verfasst am 06.07.2018

    Lieferungen müssen gewährleistet sein, auch Großlieferungen mit LKW...ansonsten ein weiterer Nachteil für den Innenstadt - Einzelhandel!

  • Herbert Schnabel, verfasst am 06.07.2018

    Ich stimme der These zu!


    Die Lieferzeiten müssen auf die Zeit von 7 bis 11 Uhr morgens beschränkt werden! Ausnahmen sind nicht zulässig!


    So lange dürfen auch FahrradfahrerInnen durch die Fußgängerzone fahren!

  • Ingrid Boitin, verfasst am 04.07.2018

    Sehr gut! Geht alles, wenn der Wille da ist.

  • Stefan Höfel, verfasst am 03.07.2018

    Wenn auch 2030 noch in der Lübecker Altstadt eingekauft werden soll, dann muss auch die Anlieferung von Waren möglich sein. Die Größe der Elektro-Lieferfahrzeuge (Höhe, Breite, Länge und Gewicht) darf dabei die Größe der Rettungsfahrzeuge (z. B. Drehleiter) nicht überschreiten, denn für große Rettungsfahrzeuge müssen ohnehin nahezu alle Straßen befahrbar sein. Wenn dann noch für die in der Altstadt verbrauchten und gekauften Waren weniger oder besser gar kein (Verpackungs-) Müll anfällt, reichen wenige kleinere Elektro-Müllwagen zum Einsammeln aus.

  • Jürgen Wiechmann, verfasst am 28.06.2018

    Ja genau - aber es braucht auch den Blick für den Lieferverkehr für die eingekauften Waren aus der Stadt heraus, z.B. ein Transportservice zu den Parkhäusern um die Innenstadt herum. Da stehen jan die Autos der Kunden. Dann kann jeder einkaufen, ohne dabei die Pakete tragen zu müssen. Die liegen nach dem Einkausbummel in einem Schließfachsystem des Parkhauses.

  • Jo Schulz, verfasst am 24.06.2018

    Für die Belieferung und Logistik muss ein Gesamtkonzept her. Dies muss für Handel, Gewerbe und sonst. Dienstleiter flexibel genug bleiben!! Dabei haben sicher auch Lastenräder ihren Platz. Für den Antrieb sollten versuchweise und gefördert verschiedene Technologien (nicht nur El.) zum Einsatz kommen. Sicher ist z. B. eine Umladestation in BAB-Nähe nötig. An der Finanzierung beteiligen sich u.a. alle Gewerbetreibenden (also auch die auf der "grünen Wiese"!!!> auch da gilt es, ein intelligentes Finanzierungskonzept zu wählen.)

  • Klaus Bailly, verfasst am 21.06.2018

    Unrealistisch. Wer soll die speziellen Fahrzeuge beschaffen und wer bezahlt das? Eine zeitliche Einschränkung des Lieferverkehrs halte ich für völlig ausreichend.

  • Markus, verfasst am 15.06.2018

    Das ist nicht nur ein Lübecker Problem sondern ein Globales. Hier wird sich weltweit zukünftig einiges verändern...müssen. Zuerst fässt sich jeder selbst an die Nase... Amazon, eBay und sonstige Onlineversandhändler. Der Lieferverkehr sollte differenzierter betrachtet werden. Wer liefert an wen und wann? An die Einzelhändler der Altstadt oder an private Haushalte? Pakete für private Haushalte z.B. sollten generell an Packstationen geliefert werden, dann würden sich die Paketdienste das sinnlose und hoffnungslose Zustellen an die Privathaushalte sparen und nur eine Anlaufstelle haben.

  • Jan, verfasst am 14.06.2018

    Fahrzeuge so groß wie Paletten, elektrisch, selbstfahrend, nachts, mit angemessener Geschwindigkeit und teilweise unter der Erde.

  • Schüler, verfasst am 14.06.2018

    Ich glaube nicht dass die Regierung das auf zwang umsetzen kann / sollte. Lübeck hat schon jetzt viel leerstehendes Gewerbe und sollte nicht unattraktiver werden. Trotzdem ist es an sich eine gute Idee. Bei der Umsetzung würde ich eher darauf setzten, den Unternehmen den Umstieg angenehm zu gestalten und diese das Problem selbst lösen zu lassen. Denn auf regelmäßigen Lieferverträge kann man nicht verzichten.

  • Detlef R, verfasst am 13.06.2018

    Genauso wie Ulrich Krause: Der Lieferverkehr für Handel und Gewerbe muss gewährleistet sein – auch ohne die Notwendigkeit, auf andere Transportmittel umzuladen, andernfalls würde man den Innenstadt-Einzelhandel im Verhältnis zur Konkurrenz in den Vororten noch weiter benachteiligen. Jeder, der in die Innenstadt zieht, weiß und muß akzeptieren, daß sie kein reines Wohngebiet ist, sondern Kerngebiet eines Oberzentrums. Die Einkaufsmöglichkeiten auf der Altstadtinsel sind ein wesentlicher Attraktivitätsfaktor für (alle) Lübecker und Touristen.

  • Ulrich Krause, verfasst am 12.06.2018

    Der Lieferverkehr für Handel und Gewerbe muss flächendeckend gewährleistet sein – auch ohne die Notwendigkeit, auf andere Transportmittel umzuladen, andernfalls würde man den Innenstadt-Einzelhandel im Verhältnis zur Konkurrenz in den Vororten noch weiter benachteiligen.
    Jeder, der in die Innenstadt zieht, weiß und muß akzeptieren, daß sie kein reines Wohngebiet ist, sondern Kerngebiet eines Oberzentrums. Die Einkaufsmöglichkeiten auf der Altstadtinsel sind ein wesentlicher Attraktivitätsfaktor für (alle) Lübecker und Touristen.

  • Sommer, verfasst am 11.06.2018

    Stimme voll zu

  • Stefan Goes, verfasst am 10.06.2018

    Die Logistikunternehmen und Logistikpartner wie Handel, Gastronomie usw. müssen dafür mit an den Tisch.

  • Carsten Kramer, verfasst am 09.06.2018

    Richtig so

  • Anwohner, verfasst am 05.06.2018

    Wir sind heutzutage schon Großraum Hamburg und mein Schornsteinfeger kommt aus Mecklenburg-Vorpommern, mein Wartungsdienst für die Heizung aus Travemünde, mein Wartungsdienst für die Brandmelder aus Hamburg, etc. – alle fahren PKW und leben in eigenen Zwängen. Den Paketdient und Krankenwagen und das Taxi erwähne ich jetzt nicht noch. Ich finde, wenn sie keinen Diesel mehr fahren, das wäre schon was – !
    Den Liefer- und gewerbliche Verkehr des Handels unterliegt ebenfalls eigenen Zwängen. Und wo die Versorgung der City immer weiter abbaut, ist das überhaupt ein Thema?

  • Ulf Böge, verfasst am 05.06.2018

    Wenn diese These greift, benötigen Lieferanten und Handwerker (auch die sind betroffen) für den Einsatz in der Innenstadt spezielle Fahrzeuge, die eine nicht unerhebliche Investition erfordern. Ob dann noch der Klempner in die City kommt? Oder sollen sie die Fahrzeuge vor den Toren von der Stadt mieten? Investiert dann die Stadt? Wo entstehen Umladestellen und Abstellplätze für die "richtigen" LKW, die die Waren von außerhalb zum Stadttor bringen? Und warum gibt es dann keine Konflikte mehr? Auch ein E-Karren kann ja einem Fahrrad im Weg stehen...

  • JP, verfasst am 05.06.2018

    Ist vermutlich schwer umsetzbar. In anderen Städten mit großen Verkehrsberuhigten Zonen klappt der Liederverkehr doch in der Nacht bzw. morgens vor 10 Uhr

  • Christiane Bärmann-Frontzek, verfasst am 05.06.2018

    Lasträder? / elektrische Fahrzeuge? Wer bestimmt welche Lieferanten wie liefern? Das ist Wunschdenken oder aber man beschließt, die City-Funktion komplett von der Altstadt-Insel zu entfernen.

  • PicardHL, verfasst am 05.06.2018

    Grundsätzlich zu befürworten.

    ABER solange das Thema E-Mobilität nicht ausreichend gefördert wird, ist düse These so nicht umsetzbar.

    Wieso?
    Anschaffung viel zu teuer (Kosten/Nutzen)
    Zu unflexibel

    Die Warenströme und der Bedarf an SameDay Delivery wird stettig größer ergo mehr Verkehr.

    Ansatzpunkt wäre: zentrale Anlaufstelle für sämtliche Lieferdienste außerhalb der Innenstadt. Dort Neuverteilung der Waren an einen regionalen Dienstleister, der dann die komplette Zustellung (Last Mile) im Innenstadtkern übernimmt. Vorteil. Nicht 10 Dienstleister kommen sondern nur noch 1.

  • Pumuckl, verfasst am 04.06.2018

    Den Lieferverkehr und den gewerblichen Verkehr fand ich auch als Innenstadtbewohner nicht störend im Gegensatz zum Individualverkehr und den Linienbussen. Meinetwegen können die so weiter fahren wie bisher.

  • Jannik Brauckmann, verfasst am 04.06.2018

    Unbedingt. Großfahrzeuge (LKW) für die Anlieferung sollten vor der Innenstadt - mit einem entspr. Parkangebot - gestoppt werden, der Transport in den allermeisten Fällen mit E-Lastenrädern und nur, wenn es nicht anders möglich ist, mit E-PKW erfolgen.

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