Buntekuh - Ergebnisdarstellung

Was sind Ihre Wünsche und Visionen für den Stadtteil?

Nun liegen die Ergebnisse unserer Veranstaltung vom 21. Mai vor: zu den Themenworkshops Mobilität, Wohnen und Versorgung, Stadtteilleben, Grün- und Freiflächen, Wirtschaft und Arbeit sowie Natur und Klimawandel sind alle Informationen verfügbar, die wir von Ihnen bekommen haben - sowohl in Kartenform, als auch in Form einer vollständigen Dokumentation der Ergebnisse aus den Workshopgruppen.
In einem weiteren Schritt sollen die vielfältigen Vorschläge den unterschiedlichen Planwerken der Stadt zugeordnet oder zu integrierten Konzeptbausteinen weiterentwickelt werden, die u.a. in die Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) eingezogen werden. Dies wird voraussichtlich nach Abschluss der Stadtteilveranstaltungen von LÜBECK überMORGEN der Fall sein.

Hinweis: Falls die untenstehende Karte in Ihrem Browser nicht dargestellt wird, können sie sie unter diesem Link aufrufen.

Die vollständige Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.
 
   

 

Ergebnisse Workshop Mobilität

Input: Herr Werner (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Wegner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Die Verkehrsformen wie sie in Buntekuh derzeit genutzt werden, werden auch in Buntekuh 2040 vorhanden sein. Allerdings wird es weniger motorisierten Individualverkehr zu Gunsten des ÖPNV geben. Der ÖPNV in Buntekuh zeichnet sich 2040 durch eine bessere Taktung und ein Tarifsystem mit Anschluss an den HVV aus. E-Mobilität und autonomes Fahren sind fester Bestandteil der neuen Mobilität. Die Verkehrssicherheit verbessert sich für alle VerkehrsteilnehmerInnen. Das vorhandene Grünnetz ist erhalten und ausgebaut, sodass dieses noch attraktiver für den Fuß- und Radverkehr wird. Auch wurde das Potenzial des Kanals als Route für den Radverkehr genutzt und eine attraktive Fahrradstrecke geschaffen. Zudem ist der Verkehrsraum im Stadtteil barrierefrei gestaltet.

Ergebnisse Workshop Naturschutz und Klimawandel

Input: Frau Koch (Hansestadt Lübeck, Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz)
Moderation: Frau Ohmsen (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Die bestehenden Freiflächen sind auch in 2040 erhalten. Die Waldflächen sind fortentwickelt und wirken als natürlicher Schutz zu der Autobahn. Zudem haben sie eine Schutzfunktion für Insekten. Das Abstandsgrün zwischen den Wohngebäuden ist als neue Aufenthaltszone umgestaltet. Gewerbeflächen und private Wege, Vorgärten und Stellflächen sind zu großen Teilen entsiegelt und in vielen Fällen durch Rasengittersteine ersetzt worden. Neue Trinkbrunnen im Wiesenthal, an Spiel- und Sportplätzen und Schulen haben eine neue Aufenthaltsqualität geschaffen. Gleichzeitig wird dadurch der Anteil an Plastikflaschen deutlich reduziert werden. Neubauten sind mit Fassadenbegrünung, einem Grün- und/oder Solardach ausgestattet.

Ergebnisse Workshop Stadtteilleben

Input: Frau Elstner (Hansestadt Lübeck, Bereich Soziale Sicherung) und Herr Weiß (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Hafemann (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Das Stadtteilleben in Buntekuh 2040 ist weiterhin aktiv gestaltet. Der Stadtteil kennzeichnet sich durch eine Vielzahl an Nationen aus und es besteht ein interkulturelles, würdiges Mit- und Nebeneinander. Es gibt Raum für gemeinsame Aktivitäten und Veranstaltungen, die auch mehr als 100 Personen umfassen. Das Einkaufszentrum bietet diesen Raum und ist zu einem multifunktionalen Gebäude umgestaltet worden. Ein neues Freiluftkino im Wiesenthal schafft einen neuen Begegnungsort und Raum für Kultur im Stadtteil. Neue Lern- und Bildungsorte sind über Buntekuh verteilt. Durch eine Zusammenarbeit mit dem Kleingartenverein werden die Kleingartenanlagen für die BewohnerInnen noch stärker zugänglich gemacht. Ein Seniorenbauernhof wäre in Buntekuh 2040 möglich. Der Stadtteil setzt das Motto „Essbare Stadt“ erfolgreich um.

Ergebnisse Workshop öffentliche Grün- und Freiflächen

Input: Frau Becker (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtgrün und Verkehr)
Moderation: Frau Wegner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Das Potenzial der großen Kleingartenanlage, des Kanals und des Wiesentals bleibt erhalten und wird weiter ausgebaut. Fast alle BewohnerInnen haben Zugang zu Grünflächen und nutzen diese. Begegnung und Austausch, insbesondere generationenübergreifend wird im öffentlichen Raum gestärkt, wie zum Beispiel durch die bereits bestehenden interkulturellen Gärten. Es sind aber auch neue Flächen geschaffen worden, z.B. wird der Parkplatz von Plaza als Grünfläche umgenutzt. Am Kanal gibt es einen attraktiven Rastplatz mit kreativer Möblierung und einem kleinen gastronomischen Angebot (Imbiss). Der Padelügger Wald ist vergrößert. Die Spiel- und Sportflächen sind identifikationsstiftende Elemente ergänzt (z.B. in Erinnerung an die Vergangenheit der Buntekuh-Handballligadamen).

Ergebnisse Workshop Wohnen und Versorgung

Input: Herr Stolte (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Ohmsen (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

In Buntekuh 2040 wird nicht nur gewohnt, sondern gelebt. Der Stadtteil ist durch unterschiedliche Wohnformen und Zielgruppen, wie Mehrgenerationenwohnen gekennzeichnet. Gemeinschaftsräume sind wesentlicher Bestandteil der neuen Wohnformen. Die Barrierefreiheit im Bestand wurde qualifiziert. Im Einkaufszentrum hat eine kleinteilige Versorgung Einzug gefunden. Eine Kombination mit anderen Nutzungen hat stattgefunden, sodass eine Neue Mitte mit einem Haus der Begegnung ge-schaffen wird. Zudem ist eine Verdichtung oberhalb des Einkaufszentrums möglich. Das gastronomi-sche Angebot in Form von Kneipen und Cafés ist attraktiv und wird von den BewohnerInnen zum Begegnen und Verweilen genutzt.

Ergebnisse Workshop Wirtschaft und Arbeit

Input: Herr Uffmann (Wirtschaftsförderung Lübeck)
Moderation: Frau Hafemann (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Der Stadtteil Buntekuh ist auch in 2040 ein stabiler Wirtschaftsstandort und hat sich als funktionsfähiger Standort weiter etabliert. Eine Verdichtung des Bestands in die Höhe hat stattgefunden. Dadurch ist auch die Möglichkeit einer Nutzungsmischung mit Wohnen geschaffen worden. Der Gewerbestandort ist aufgelockert und mit Grünstrukturen durchzogen. Das Mikroklima hat sich verbessert. Die Anbindung des Standortes ist durch neue Angebote wie Carsharing und im Bereich des ÖPNVs deutlich verbessert. Um den Schutz zur bestehenden Wohnbebauung zu gewähren, wird das Gewerbe in Richtung Wohnbebauung immer kleinteiliger.