Kücknitz - Ergebnisdarstellung

Was sind Ihre Wünsche und Visionen für den Stadtteil?

Nun liegen die Ergebnisse unserer Veranstaltung vom 01. Oktober vor: zu den Themenworkshops Mobilität, Wohnen und Versorgung, Stadtteilleben, Grün- und Freiflächen, Wirtschaft und Arbeit sowie Natur und Klimawandel sind alle Informationen verfügbar, die wir von Ihnen bekommen haben - sowohl in Kartenform, als auch in Form einer vollständigen Dokumentation der Ergebnisse aus den Workshopgruppen.
In einem weiteren Schritt sollen die vielfältigen Vorschläge den unterschiedlichen Planwerken der Stadt zugeordnet oder zu integrierten Konzeptbausteinen weiterentwickelt werden, die u.a. in die Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) eingezogen werden. Dies wird voraussichtlich nach Abschluss der Stadtteilveranstaltungen von LÜBECK überMORGEN der Fall sein.

Hinweis: Falls die untenstehende Karte in Ihrem Browser nicht dargestellt wird, können sie sie unter diesem Link aufrufen.

Die vollständige Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.
 
   

 

Ergebnisse Workshop Mobilität

Input: Frau Hellwig, Herr Bienick beide Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Appel (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Die Mobilität in Kücknitz 2040 ist sicher und das Auto wird zunehmend überflüssig. Die Kücknitzer Hauptstraße ist verkehrsberuhigt und fußgängerfreundlich. Um die Lärmbelastung zu verringern, fahren in den Wohngebieten keine LKWs mehr und der Fahrbahnbelag ist so gestaltet, dass der Verkehrslärm geringer ist. Der ÖPNV wird kostengünstiger sein, Kinder und Jugendliche kommen gut mit dem Bus zur Schule und auch in den Abendstunden und am Wochenende ist der ÖPNV eine gute Alternative zum Auto. Mithilfe von Schnellbussen erreicht man schnell und einfach die Innenstadt oder das LUV Center. Das Radwegenetz ist 2040 verbessert und auf den Straßen befinden sich neue Fahrradstreifen. Auch für die Nutzung von E-Bikes ist die Infrastruktur weiterentwickelt worden. Die Wege sind barrierefrei und es gibt weitere Anbindungen per Fähre oder Brücke nach Schlutup und Travemünde. Die Tunnelmaut für den Herrentunnel wurde abgeschafft und die E-Mobilität spielt insgesamt eine wichtige Rolle.

Ergebnisse Workshop Natur und Klimawandel

Input: Frau Koch (Hansestadt Lübeck, Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz)
Moderation: Frau Ohmsen (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Kücknitz ist auch in 2040 ein grüner Stadtteil. Das Naturschutzgebiet wurde erhalten und der Baumbestand wurde aufgeforstet. Die vorhandenen Grünflächen sind durch die Renaturierung von Kiesgruben und begrünte Dächer ergänzt. Außerdem wurden Steinvorgärten und Parkplatzflächen entsiegelt. Sowohl am Kirchplatz als auch an den Schulen und am Rande des Naturschutzgebietes gibt es nun Trinkwasserspender. Die Möglichkeit des Urban Gardenings im Kleingarten „Glück auf“ wird von den Bewohner:innen Kücknitz genutzt. Es besteht zudem die Chance sich ein Stück Ackerfläche zu mieten und dort sein eigenes Gemüse anzubauen. 2040 wird es bienenfreundliche Bepflanzung in Kücknitz geben und es ist ein grundlegendes Bildungsbewusstsein für den Klimawandel geschaffen.

Ergebnisse Workshop Stadtteilleben

Input: Frau Elstner (Hansestadt Lübeck, Bereich Soziale Sicherung) und Herr Weiß (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Appel (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Der Stadtteil Kücknitz ist in 2040 offen für viele Kulturen und Integration ist ein großes Thema, dem offen begegnet wird. Jung und Alt werden zusammenleben. Es wird weniger Geld im Stadtteil vorhanden sein, aus diesem Grund übernimmt das Ehrenamt eine wichtige Rolle und wurde gestärkt. Das Thema Begegnung ist in Kücknitz sehr wichtig, deshalb sind 2040 die Gaststätten wiederbelebt und weitere Begegnungsstätten wie eine Mensa und ein Theater wurden in den Stadtteil integriert. Das Angebot wird ergänzt durch eine Kultur- und Begegnungs-App und verschiedene Mitmachmöglichkeiten.

Ergebnisse Workshop öffentliche Grün- und Freiflächen

Input: Frau Becker (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtgrün und Verkehr)
Moderation: Frau Ohmsen (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Das Naturschutzgebiet wird in Kücknitz 2040 weiterhin bestehen und wurde vergrößert. Die großen Straßen werden von Alleen gesäumt und die Borndiek Brücke über die Gleisanlage ist gebaut. Die vorhandenen Fuß- und Radwege sowie die Parkanlagen sind aufgewertet und verbessert. Das Schmiedemoor ist im Jahr 2040 ein Ort der Erholung. Es wird Freiflächen geben, auf denen man sich gerne bewegt und auch Jugendliche gehen wieder bevorzugt in ihrer Freizeit zur Erholung in den Wald.

Ergebnisse Workshop Wohnen und Versorgung

Input: Herr Stolte (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Meißner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Kücknitz ist 2040 ein attraktiver Wohnstandort. Es wurden weitere Potenzialflächen für den Wohnungsbau identifiziert, auf denen nicht nur Einfamilienhäuser entstehen, sondern gemischter Wohnungsbau, der generationsübergreifend und altersgerecht ist. Es gibt ein breites Angebot an Eigentums- und Mietwohnungen sowie ambulante und stationäre Pflegeangebote für die Bewohner:innen. Die Nahversorger bleiben erhalten und das Versorgungsangebot wird durch ein Fachärztezentrum ergänzt, sodass sich die medizinische Versorgung im Stadtteil verbessert hat. Außerdem gibt es weitere Modernisierungen wie die an der Tannenbergstraße.

Ergebnisse Workshop Wirtschaft und Hafen

Input: Herr Siemensen, Herr Kaschel (beide LPA), Herr Uffmann (Wirtschaftsförderung Lübeck)
Moderation: Frau Meißner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Am Hafen in Kücknitz wird auch 2040 gewirtschaftet. Alle sozialen und wirtschaftlichen Aspekte sowie Aspekte der Umwelt wurden diskutiert und geklärt, sodass sich Kücknitz zukunftsorientiert entwickelt. Der Hafen wird anwohnerfreundlicher, denn durch Ruhezeiten sowie einen Ruhe- und Erholungstag in der Woche ohne Hafenbetrieb wird auf den Lärmschutz geachtet. Auch dem Problem der Lichtverschmutzung durch den Hafenbetrieb wurde begegnet und eine geeignete Lösung gefunden. Die Infrastruktur wurde weiter ausgebaut und wird nun durch weitere Parkflächen für (Elektro-)LKWs ergänzt. Der gewonnene Strom über die Solaranlagen der Schiffe wird vor Ort und für die Schiffe selbst genutzt. Aufgrund der Digitalisierung wird es keine neuen Arbeitsplätze geben, dennoch wird es auf gewissen Flächen weiterhin eine industrielle Nutzung geben. Der Einzelhandel zentriert sich um das LUV Center.