St. Gertrud überMORGEN - Ergebnisdarstellung

Was sind Ihre Wünsche und Visionen für den Stadtteil?

Für die Veranstaltung am 4. April sind nun die Ergebnisse zu den Themenworkshops Mobilität, Wohnen und Versorgung, Stadtteilleben, Grün- und Freiflächen, Wirtschaft und Hafen sowie Natur- und Klimaschutz verfügbar - sowohl in Kartenform, als auch in Form einer Auflistung aus den Workshopgruppen.
In einem weiteren Schritt sollen die vielfältigen Vorschläge den unterschiedlichen Planwerken der Stadt zugeordnet oder zu integrierten Konzeptbausteinen weiterentwickelt werden, die u.a. in die Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) eingezogen werden. Dies wird voraussichtlich nach Abschluss der Stadtteilveranstaltungen von Lübeck überMORGEN der Fall sein.

Hinweis: Falls die untenstehende Karte in Ihrem Browser nicht dargestellt wird, können sie sie unter diesem Link aufrufen.
 
   

 

Ergebnisse Workshop Mobilität

Input: Herr Werner (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Wegner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:
Die Mobilität 2040 in St. Gertrud wird weniger durch den motorisierter Individualverkehr bestimmt als bisher. Andere Verkehrsformen erhalten ein stärkeres Gewicht (ÖPNV, Radverkehr), die Infrastruktur wird dementsprechend ausgebaut. Neue Mobilitätsformen haben Einzug nach St. Gertrud gehalten: Car-Sharing, Bike-Sharing, Shuttlebusse. Sammeltaxis. Autonomes Fahren wird Realität. Die Neu-Ausrichtung der Mobilität sorgt für eine bessere CO2 – Bilanz und wird den unterschiedlichen Mobilitätsansprüchen und –verhalten gerecht.

Gruppe 1
1. Wie bewegen wir uns 2040 in St. Gertrud?

• Kleine Busse mit hoher Frequenz (elektrisch, CO2 neutral)
• Verbesserte Fahrradwege
• Reduzierung des PKW-Gebrauchs
• Shared spaces
• Trennung Fahrrad und MIV

2. Welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Alle
• Ältere Leute (und Schulkinder) (bezogen auf kleine Busse und hohe Frequenzen)

3. Was müsste im Stadtteil passieren, damit wir uns 2040 gut fortbewegen können?

• Trennung von Bus-, Fahrrad- und Autoverkehr (Über-/ Unterführung am Gustav-Radbruch-Platz)
• Mehr Ladesäulen für E-Autos, E-Scooter etc.
• Wechsel zwischen Bus+Leihräder/E-Scootern etc. („Hopping“) verbessern/ermöglichen etc. durch „Verbund-Ticket“, mit dem ein Leihrad an der Bushaltestelle per App entriegelt und mit-/ weitergenutzt werden kann

4. Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Fahrradwege im Winter gleichberechtigt zu Straßen räumen und streuen.

5. Herzenswunsch?

• Jedes Ziel in der Stadt kann zügig ohne Wartezeit umweltfreundlich, individuell, alters-, menschengerecht und CO2 neutral erreicht werden, mit wenig Autos und Platzverbrauch.

Gruppe 2
1. Wie bewegen wir uns 2040 in St. Gertrud?

• Mit einem leistungsfähigen und flexiblen ÖPNV
• CO2-neutral
• Individueller und öffentlicher Verkehr sind gut kombinierbar – Konfliktfreier Verkehr

2. Welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Alle Verkehrsteilnehmer

3. Was müsste im Stadtteil passieren, damit wir uns 2040 gut fortbewegen können?

• Verkehrsberuhigte Wohngebietszonen
• Gute Radwege, auch gute Radwege an Hauptstraßen
• Räder auf Ausfahrtsstraßen beim ÖPNV mitnehmen

4. Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Kreuzungspunkte/ Leihfahrräder Bsp.: München, Kopenhagen, Stockholm
• „Privates“ Auto mieten als Apps

5. Herzenswunsch?

• Gefahrlose Fortbewegung; Konfliktfreier Verkehr; CO2-neutraler Verkehr; ÖPNV engere Taktung

Gruppe 3
1. Wie bewegen wir uns 2040 in St. Gertrud?

• ÖPNV: Bessere Flächenversorgung, kleinere Busse, barrierefreier Aus- und Einstieg (Gustav-Radbruch-Platz entsprechend neugestalten), fahrerlose Busse oder/und Großraumtaxen in kleineren Straßen
• Zu Fuß auf barrierefreien Fußwegen

2. Welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Ältere Menschen, Schüler, Auszubildende, Menschen mit Kindern

3. Was müsste im Stadtteil passieren, damit wir uns 2040 gut fortbewegen können?

• Barrierefreiheit der Wege und Bushaltestellen
• ÖPNV-Preise müssen niedriger werden
• Höhere Taktung und Anbindung/ Umstieg

4. Herzenswunsch?

• ÖPNV: deutlich besseres Angebot durch:
• Bessere Flächenversorgung
• Bessere Taktung vor allem abends und am Wochenende
• Barrierefreiheit
• Kleinere Busse/ leiser/ Ruftaxi
• Fahrerlose Busse auf größeren Straßen

Gruppe 4
1. Wie bewegen wir uns 2040 in St. Gertrud?

• Vorrangigkeit von Radverkehr (breiter, zweispurig, ebenerdig)
• Kostenloser ÖPNV
• Flexibler Wechsel zwischen Transportmitteln
• Einheitliches Bezahlsystem für Parken, Car-Sharing, ÖPNV
• Fahrrad-Leih-System, E-Scooter und –Bikes
• Vorbild Kopenhagen: Radwege first

2. Welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Alle von Jung bis Alt

3. Was müsste im Stadtteil passieren, damit wir uns 2040 gut fortbewegen können?

• Umwidmung der Verkehrsflächen; Radfahrer first
• Etablieren von Sammeltaxis und Kleinbussen

4. Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Ebenerdige Radwege auch wenn Seitenstraßen kreuzen
• Busverkehr Ringförmig um die Altstadt herum
• Umwandlung von zweiter Autospur in Radspur

5. Herzenswunsch?

• Fahrradweg an den Schießständen bis zur Brandenbaumer Landstraße durchziehen
• Schranke im Behaimring wiedererrichten! KiTa/Altersheim brauchen Schutz.
• Radverkehr > Autoverkehr

Gruppe 5
1. Wie bewegen wir uns 2040 in St. Gertrud?

• Umweltfreundlich, automatisiert, rücksichtsvoll, geräuscharm, platzsparend
• Keine Elterntaxis zur Schule
• Inwieweit es Flugtaxis gibt, mögen wir nicht zu beurteilen

2. Welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Kinder und Jugendliche
• Erwachsene
• Familien
• Berufstätige
• Behinderte
• Senioren
• Schüler und Studenten 

3. Was müsste im Stadtteil passieren, damit wir uns 2040 gut fortbewegen können?

• Bessere Taktung und günstige Preise im ÖPNV
• Verbesserte Straßenbeleuchtung auch für Fußgänger und Radfahrer
• Verkehrswege müssen den verkehrlichen Bedarfen angepasst werden (Brandenbaumer Land-straße)
• Parkmöglichkeiten bei Neubauten
• Fußwege verbessern (Goebenstraße)

4. Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Keine weitere Versiegelung von Grünflächen
• Keine Materialverschwendung
• Keine Leuchtturmprojekte

5. Herzenswunsch?

• Vorhandene Infrastruktur optimieren; Verpflichtung bei Neubau auch zu Grün- und Parkmöglich-keiten

 

Ergebnisse Workshop Wohnen und Versorgung

Input: Herr Stolte (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Quast (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:
Mobile (autonome) Dienste versorgen mobilitätseingeschränkte AnwohnerInnen mit Gütern des täglichen Bedarfs. Flexible Wohnformen schaffen Qualitäten für verschiedene Wohnansprüche in unter-schiedlichen Lebenssituationen. Über verschiedene Wohnformen wird der gesellschaftliche Zusammenhalt befördert (Mehrgenerationenwohnen). Die Wohnungswirtschaft berücksichtigt auch baulich den Wunsch nach Flexibilität und Gemeinschaft.

Gruppe 1
1. Wie wollen wir 2040 in St. Gertrud wohnen?

• Altersgemischtes Wohnen, Mehrgenerationenwohnen
• Seniorengerechtes Wohnen im bisherigen Wohnumfeld
• Verdichtetes Single- und Paar Wohnen für Ältere – Baugruppen/Tiny Houses (Modellversuch)

2. Was brauchen wir noch an Versorgung- welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Wohnungsnahe Versorgung, auch in kleinen Läden

3. Wo im Stadtteil ist Platz für Wohnen? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Brandenbaumer Landstraße und angrenzende Kleingärten
• Grünflächen zwischen Mietshäusern belassen

4. Herzenswunsch?

• Stadtteil für Alt und Jung; verschiedene Wohnformen; Wohnen im Grünen

Gruppe 2
1. Wie wollen wir 2040 in St. Gertrud wohnen?

• Die Stadt entwickelt ein Konzept für Mehrgenerationswohnen
• Gute Alternativen und Hilfen für ältere Menschen schaffen, damit ältere Menschen ihr Einfamilienhaus an Junge abgeben und Möglichkeit im Stadtteil wohnen zu bleiben
• Wohnen auf dem Wasser
• Erbpacht überdenken
• Bezahlbare Häuser/Grundstücke für Familien

2. Was brauchen wir noch an Versorgung- welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Erhalt aller Nahversorgungszentren/ kein Einzelhandel mehr auf die grüne Wiese
• Neue und mehr Wochenmarktplätze
• Stärkung Stadt- und Ortsteilzentren
• ÖPNV sollte bedarfsgerechte Linienführung haben (Kurzstrecken zu Nahversorgern)

3. Wo im Stadtteil ist Platz für Wohnen? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Grundstücksteilung Karlshof/Israelsdorf
• Kleingarten Eichholz neben Rewe (Leerstand)

4. Herzenswunsch?

• Generationsübergreifendes Wohnkonzept; bezahlbarer Wohnraum für Familien

Gruppe 3
1. Wie wollen wir 2040 in St. Gertrud wohnen?

• Sozialverträglich: Flexible Wohnungsgrößen mit flexiblen Grundrissen
• Modulare Bauweise
• Unterschiedliche Wohnungsgrößen im Mehrfamilienhaus mit ggf. gemeinschaftlichen Flächen und Gärten
• Von ganz kleinem bis sehr großen Wohnraum

2. Was brauchen wir noch an Versorgung- welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Nahversorgung
• Bringservice
• Flexibler Transport durch fahrerlose Kleinbusse für alle Alterskruppen

4. Herzenswunsch?

• Bezahlbarer Wohnraum muss überall möglich sein. Stärkung der kommunalen Wohnungswirt-schaft.

Gruppe 4
1. Wie wollen wir 2040 in St. Gertrud wohnen?

• Wir wollen ruhig wohnen, an der Natur ohne steigenden Verkehrslärm
• Kleingärten erhalten
• Lärmschutzmaßnahmen an den großen Straßen (Travemünder Allee, Brandenbaumer Landstraße, Marlistraße, Arnimstraße)
• Vorgärten gegen Versiegelung sichern

2. Was brauchen wir noch an Versorgung- welche Zielgruppen sind dabei zu beachten?

• Nahversorgung im Quartier fußläufig erreichbar
• Familien, ältere Menschen
• Markthallen, statt Märkte
• Aufbau sozialer Treffpunkte
• Mehr kleine Versorger, Nachbarschaftsleben etablieren
• Ärzteversorgung dezentralisieren, Ärzte in die Quartiere Karlshof, Israelsdorf, Eichholz (ältere Menschen sind nicht mobil)

3. Wo im Stadtteil ist Platz für Wohnen? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Sandkrugskoppel (Abriss, Neubau)
• Schlutuper Straße hinter Tankstelle
• Geschosswohnungen aufstocken
• Erbpachtgrundstücke teilen (bei Verkauf)
• Auf Geschäfte bauen (Kaufhof, Ladenzeile)

4. Herzenswunsch?

• Generationsübergreifende Projekte (Wohnen, Erleben, Versorgung)

 

Workshop Stadtteilleben

Input: Herr Weiß (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Frau Claus (Hansestadt Lübeck, Bereich Soziale Sicherung)
Moderation: Frau Hafemann (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:
Mobile (autonome) Dienste versorgen mobilitätseingeschränkte AnwohnerInnen mit Gütern des täglichen Bedarfs. Flexible Wohnformen schaffen Qualitäten für verschiedene Wohnansprüche in unter-schiedlichen Lebenssituationen. Über verschiedene Wohnformen wird der gesellschaftliche Zusammenhalt befördert (Mehrgenerationenwohnen). Die Wohnungswirtschaft berücksichtigt auch baulich den Wunsch nach Flexibilität und Gemeinschaft.

Gruppe 1
1. Worauf sind wir im sozialen Bereich in 2040 angewiesen?

• Gemeinschaftsplätze für Begegnung aller
• Gemeinschaftsangebote z.B.: Mittagstisch für Senioren, aber auch gemeinsame Projekte mit allen Altersgruppen
• Plätze/Räume für Jugendliche: Öffnung statt Verdrängung (mehr unterstützte Projekte der Sozialarbeit)

2. Durch welche sozialen und kulturellen Angebote wird unser Alltag 2040 bereichert?

• Vernetzung von verschiedenen Einrichtungen (z.B. Schule, Kindergarten und Senioreneinrichtun-gen)
• Öffentlichkeitsarbeit: Wissen wo was ist (z.B. durch interaktive Karte mit Angeboten)
• St. Gertrud-weit gebündelte Infos über soziale Angebote

3. Wo gibt es 2040 Raum für soziales und kulturelles Leben? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Theater, Kino, Konzerte, Nachbarschaftsfeste

4. Herzenswunsch?

• Die einzelnen Quartiere in St. Gertrud besser zusammenbringen (Eichholz, Marli,...)

Gruppe 2
1. Worauf sind wir im sozialen Bereich in 2040 angewiesen?

• Marktplatz am Kaufhof auch am Wochenende (für Berufstätige)

2. Durch welche sozialen und kulturellen Angebote wird unser Alltag 2040 bereichert?

• Generationsübergreifende Betreuungsanstalten (Kombination Altenheim und KiTa)
• Rentner WG’s, mit KiTas kombiniert (in einem Gebäude)
• Multifunktionshalle/ -platz für Jugendliche (Graffiti-Wände + Parcours, Sportplätze, Inline-Skate-Platz)
• Zugang zum Wasser

3. Wo gibt es 2040 Raum für soziales und kulturelles Leben? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Moderner Marktplatz inklusive Bürgertreff in Karlshof (Treffpunkt ehemaliger Topkauf)
• Bootshaus, Drägerpark: Treffpunkt -> Biergarten, Picknick Möglichkeiten (Toiletten Möglichkeiten)

4. Herzenswunsch?

• Belebung der Nachbarschaft zwischen den Wohnblöcken und Plätze der Begegnung und Kultur (Meesenplatz + Kaufhof)

Gruppe 3
1. Worauf sind wir im sozialen Bereich in 2040 angewiesen?

• Gute Nachbarschaft: Straßenfeste, Nachbarschaftsfeste in Wohnblöcken, Bürgergärten (von den Baugesellschaften unterstützen), Patenschaften vergeben
• Hilfsangebote „Biete-Brauche-Börsen“ – gegenseitig helfen
• Nachbarschaftstreffen
• Sitzplätze und Spielmöglichkeiten vor dem Haus
• Bürokratiehürden abbauen (z.B. bei Anmeldung eines Straßenfestes)

2. Durch welche sozialen und kulturellen Angebote wird unser Alltag 2040 bereichert?

• Bootshaus beleben (an der Wakenitz beim Drägerplatz mit Blick auf die Altstadt)
• „cooles und buntes“ Flair auf Wochenmarkt Meesenplatz
• „Open-Air“-Veranstaltungen an Kaufhof-Treppen
• Kleinkunst, Kindertheater kostenfrei
• Öffentlichen Raum beleben
• Mehrgenerationenhaus beleben
• Beheimring „entzerren“
• Straße als Lebensraum

3. Wo gibt es 2040 Raum für soziales und kulturelles Leben? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Brücken- oder Fährverbindungen vom Drägerpark (Bootshaus) zum neuen Falkenwiesensportge-lände
• Großen Platz der Begegnung schaffen „Ehrenamtsbörse“
• Hunde anleinen

4. Herzenswunsch?

• Multifunktionshalle für Jugendliche

Gruppe 4
1. Worauf sind wir im sozialen Bereich in 2040 angewiesen?

• Marktangebot: Seerosenteich im Wechsel mit Meesenring
• St. Philippus als Treffpunkt
• TuS: Ort der Begegnung + Sport
• Seniorenheim Prassekstraße als Center für Seniorenangelegenheit
• Meesenplatz: Kultur, Begegnung; Ort der Hilfe mit Stadtteilbüro
• Drägerpark als Ort für alle Generationen
• Freibad Marli: Ort Kultur – Begegnung – Sport
• Erhalt „Kleiner See“
• Mehrgenerationen erhalten, fördern und unterstützen
• Verkehrsübungsplatz + Stadtteilbüro erhalten, Bodelschwingh-Heim
• Gemeindehaus Brandenbaum
• Erhalt des Nachbarschaftsbüro

2. Durch welche sozialen und kulturellen Angebote wird unser Alltag 2040 bereichert?

• „Marli liest“ wandert durch den Stadtteil
• Angebote für alle Generationen
• Meesenplatz wird Open-Air-Konzertsaal
• Saniertes TuS Stadion
• „Sommeroperette“ im Freibad Marli
• Sportturnier TuS zu Ehren der ehemaligen Mitglieder Willy Brandt + Julius Leber
• Fähre Freibad Marli -> Freibad Falkenwiese
• Bücherschränke in ganz St. Gertrud + Fairfood Schränke

3. Wo gibt es 2040 Raum für soziales und kulturelles Leben? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• In Lübeck gibt es zahlreiche Siedlungsgemeinschaften die oft auch ein „Gemeinschaftshaus“ unterhalten. Es wäre gut, diese Häuser zu fördern und in kulturelle Aktivitäten einzubeziehen. Beispiel: Gemeinschaftshaus Dreifelderweg 5a/ Kleinsiedler-Verein Brandenbaum

4. Herzenswunsch?

• Gut sichtbar dargestellt, wo überall „Defiibrillatoren“ zu finden sind (mit Uhrzeiten, wann jemand da ist); aus Seniorenheimen und Seniorentreffs werden auch Infozentren für den Stadtteil

Gruppe 5
1. Worauf sind wir im sozialen Bereich in 2040 angewiesen?

• Stadtteilbüro/Beratungsstelle Eichholz
• Einkaufsmöglichkeiten in Eichholz
• Modernisierung Wohnraum
• Diversität positiv meistern
• Gelebte kulturelle Vielfalt

2. Durch welche sozialen und kulturellen Angebote wird unser Alltag 2040 bereichert?

• Ehrenamt fördern um soziale Herausforderungen meistern zu können
• Besseres Miteinander: Projekte, Musik – Tontalente Eichholz
• Live Musik – Kulturcafé Eichholz
• Mehrkulturveranstaltungen, Stadtteile für sich mehr unterstützen
• Freizeitangebote für die verschiedenen Stadtteile
• Kultur Café
• Hochkultur auch in den Stadtteilen z.B. Elbphilharmonie
• Stadtteile beleben durch bessere Vernetzung der Quartiere untereinander (Stadtteilfeste?)

3. Wo gibt es 2040 Raum für soziales und kulturelles Leben? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Für ältere Herrschaften die Möglichkeit geben, durch eine Busmöglichkeit, sie zu kulturellen Veranstaltungen zu bringen

4. Herzenswunsch?

• Vernetzung/ Interaktive Karte (Angebote)

 

Ergebnisse Workshop Öffentliche Grün- und Freiflächen

Input: Frau Becker (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtgrün und Verkehr)
Moderation: Frau Wegner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

 Zusammenfassung:
Das 2019 vorhandene Grün in St. Gertrud ist auch in 2040 erhalten. Es herrscht ein allgemeines Bewusstsein, dass das öffentliche Grün auch weiterhin schützenswert ist. Das öffentliche Grün ist besser vernetzt und besser erreich- und erlebbar (z.B. durch bessere Wegeverbindungen, attraktive Angebote). Es gibt ein Spektrum an öffentlichen Grün- und Freiflächen: Vom urbanen Platz über gepflegte Anlagen bis hin zu verwilderten Naturräumen, die Tieren einen Lebensraum bieten. Sr. Gertrud ist auch noch grüner geworden durch Gebäudebegrünungen, vertikale Gärten und Entsiegelungen.

Gruppe 1
1. Wie sollte Ihre grüne Umgebung in 2040 sein?

• Grüne Verbindungswege und grüne Vorgärten
• Mehr Grünflächen + Obstbäume + Open Gardening + Bienenwiesen
• Unterstellmöglichkeiten
• Begegnungsorte – kleine Cafés
• Mehr Dachbegrünung – finanzielle Anreize
• Alleen erhalten und ausbauen

2. Was würden Sie gerne draußen machen und wo fehlt Ihnen dazu etwas?

• Spielgeräte für Jung und Alt
• Grillplätze
• Mehr Sportgeräte à la Falkenwiese
• Inliner-Routen, z.B.- am Hafen; Travemünder Allee – Nebenweg; alte Wesloer Straße

3. Wo sollen in 2040 Wegeverbindungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen sein? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Mülleimer mit Deckel
• Öffentliche Toiletten – ökologisch (Kompost)
• Bei Neubau/ Sanierung Wohnflächen mehr Grünflächen / grüne Terrassen
• Nutzung stillgelegter Straßen

4. Herzenswunsch?

• Vernetzung von Grünflächen und Spiel- und Freizeitflächen für Jung und Alt

Gruppe 2
1. Wie sollte Ihre grüne Umgebung in 2040 sein?

• Bunt, gepflegt, Papierkörbe
• Vertikalgärten, Rankbegrünung von Fassaden oder/und Bushaltestellen
• Insekten-/ Bienenfreundliche Bepflanzung
• Entsiegelung von versiegelten Flächen zur Verbesserung des Stadtklimas gerade im Sommer

2. Was würden Sie gerne draußen machen und wo fehlt Ihnen dazu etwas?

• Generationsübergreifende Spielflächen
• Fitnessgeräte im öffentlichen Raum
• Sitzgelegenheiten
• Dachbegrünung

3. Wo sollen in 2040 Wegeverbindungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen sein? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Umnutzung von Rasenflächen in Mietergärten
• Lockerung des Kleingartengesetzes (=Aufhebung der Drittelungsregelung)
• Grünes Band zwischen Grünanlagen
• Grünes Band von der Wakenitzbrücke über Heilig-Geist-Kamp zur B75 

4. Herzenswunsch?

• „Grünes Band“ vom Lauerholz durch das alte Marli zur Wakenitz

Gruppe 3
1. Wie sollte Ihre grüne Umgebung in 2040 sein?

• Erhalt und Schutz aller Grünflächen und Waldflächen
• Gepflegter Zustand (kein Müll, aufgeräumte Wege)
• Anreize für Familie, Ausflugsziele (Spielplätze, Kletterpark)
• Zwischenräume zwischen den Häusern (Abstandsflächen) für Gemeinschaftsgärtnern und Nach-barschaftsbegegnungsorte

2. Was würden Sie gerne draußen machen und wo fehlt Ihnen dazu etwas?

• Straßenfest, Begegnungsplatz (unbürokratisch) – Hasenwegplatz
• Treidelpfad/ Wanderweg: beginnend Hafengelände – Fischerweg
• Wanderweg: von Ratzeburger Allee über Wakenitz nach Herrnburg + Elsässer Straße (Steg auf dem Wasser als Übergang)
• „Schmuddelwegecken“ für die Natur; naturbelassener Garten, eine Mono-Pflanzenkultur und reine Rasenfläche
• Gemeinsame Nutzung von Parzellen/Kleingärten
• Hundefreiflächen in stark bebauten Gebieten

3. Herzenswunsch?

• Erhalt und Pflege der Grünflächen + Naturschutz

Gruppe 4
1. Wie sollte Ihre grüne Umgebung in 2040 sein?

• Auf die Natur bezogene rücksichtsvolle Pflege der Grünflächen
• Verbesserte Zugangsmöglichkeiten zur Wakenitz
• Erhöhte Frequenz der Müllentsorgung
• Bessere Instandhaltung und Pflege der Spielplätze

2. Was würden Sie gerne draußen machen und wo fehlt Ihnen dazu etwas?

• Schwimmen an der Wakenitz (s.o.) – dort Rasenpflege
• Mehr Bootsverleihe, am besten mit Café
• Gemeinschaftsgärten mit fachlicher Begleitung
• Radwegenetz nach Mecklenburg-Vorpommern

3. Wo sollen in 2040 Wegeverbindungen für FußgängerInnen und RadfahrerInnen sein? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Vernetzung von Grünflächen zwischen den Siedlungen

4. Herzenswunsch?

• Ausreichende Grünflächen für Mensch und Wildtier, keine weitere Versiegelung

 

Ergebnisse Workshop Wirtschaft und Hafen

Input: Herr Siemensen (Hansestadt Lübeck, Lübeck Port Authority)
Herr Aslanidis (Hansestadt Lübeck, Wirtschaftsförderung)
Moderation: Frau Hafemann (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:
Ehemalige Hafengebiete sind 2040 die neuen Unternehmens- und Wirtschaftsstandorte des Stadtteils. Ein Branchenmix aus Hightech Betrieben, bildungsintensiver Berufe und Handwerksbetrieben stärkt die Nähe zwischen ehemaliger Industriestandorte und Stadtteil. Technik und Arbeitswelten haben sich stark verändert und ein Nebeneinander von Wohnen und Wirtschaft ermöglicht. Die Ansiedlung von Logistikunternehmen könnte dieses neue Gleichgewicht stören und ist daher nicht gewünscht.

Gruppe 1
1. Welche Bedeutung hat der Hafen 2040 für St. Gertrud?

• Geringere Bedeutung
• Alternative Nutzungen: Marina, Hausboote, abhängig vom zukünftigen Nordlandkai
• Standort für Open Space, Medienwirtschaft, Kunst und Kultur
• Der Hafen als Erlebnisraum

2. Was ist zu tun, damit Hafen und Stadtteil nebeneinander funktionieren?

• Bei Wegfall des Hafens erhöht sich durch geringe Lärm- und Verkehrsbelastung die Wohnqualität

3. Wo im Stadtteil können Standortfaktoren gestärkt werden? Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Die Leute arbeiten zu Hause oder in der Nähe, das so das Pendeln zur Arbeit vermieden wird
• Neue Firmen des Tourismus
• Freizeitflächen schaffen

4. Herzenswunsch?

• Multifunktionale Nutzung des Hafens als Mix verschiedenster Branchen.

Gruppe 2
1. Welche Bedeutung hat der Hafen 2040 für St. Gertrud

• Kleingewerbe
• High-Tech-Unternehmen
• Keine Logistikunternehmen

2. Was ist zu tun, damit Hafen und Stadtteil nebeneinander funktionieren?

• Toleranz und Akzeptanz untereinander

3. Herzenswunsch?

• Aufgegebene Hafenflächen als Arbeitsstandorte/ Gewerbegebiete erhalten und entwickeln; Quartiersversorgendes Handwerk + High-Tech-Gewerbe

Gruppe 3
1. Welche Bedeutung hat der Hafen 2040 für St. Gertrud

• Sinkende Bedeutung
• Industrielle Weiterentwicklung an bestehender Hafenkante

2. Herzenswunsch?

• Attraktive Gewerbe- und Arbeitsplatzschaffung auf den dann freien Hafenflächen

 

Ergebnisse Workshop Natur und Klimawandel

Input: Frau Koch (Hansestadt Lübeck, Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz)
Moderation: Frau Quast (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:
2040 gibt es mehr Schattenorte in St. Gertrud. Die Naturräume im Stadtteil sind gestärkt , so dass Mensch und Tier (z.B. auch Bienen) gute Umweltbedingungen vorfinden. Um das Bewusstsein zu dem Thema Klima- und Naturschutz zu stärken, wird starker Wert auf Klima- und Naturschutz-Bildung gelegt. Eine klimafreundliche Ausrichtung der Mobilität trägt zum Klima- und Naturschutz bei.

Gruppe 1
1. Wo sehen Sie Möglichkeiten, mehr Natur nach St. Gertrud zu bringen?

• Dachbegrünung
• Parkplatzbegrünung
• Entsiegelung (Vorgärten, Kleingärten)
• Nachhaltige Neubepflanzung bzw. Erneuerung der Straßenränder (rechtzeitig)
• Bäume an Bushaltestellen, Regenwasser ableiten

2. Wo bräuchten Sie mehr Schatten? Zusatzfrage: Wo wäre öffentliches Trinkwasser prima?

• Mehr Schatten an Parkplätzen von Einkaufsmöglichkeiten
• Mehr Schatten an Fahrradwegen
• Öffentliches Trinkwasser auf Spielplätzen, Sport- und Bolzplätzen
• Öffentliches Trinkwasser am Radbruchplatz
• Öffentliches Trinkwasser an öffentlichen Einrichtungen (zumindest zugänglich)

3. Wo gab es in der Vergangenheit Probleme bei heftigen Regenfällen und was könnte die Probleme mildern?

• Sielreinigung fehlt

4. Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Bestehendes Grün pflegen und schützen

5. Herzenswunsch?

• Mehr Bepflanzung als Bienen- und Insektennahrung

Gruppe 2
1. Wo sehen Sie Möglichkeiten, mehr Natur nach St. Gertrud zu bringen?

• Begrünung von Gewerbeflächen (Reduktion Hitze)

2. Wo bräuchten Sie mehr Schatten? Zusatzfrage: Wo wäre öffentliches Trinkwasser prima?

• Wasserspender

3. Wo gab es in der Vergangenheit Probleme bei heftigen Regenfällen und was könnte die Probleme mildern?

• Medebek Überschwemmungsgefahr (Wald hat nicht genügend Kapazität für die Aufnahme)

4. Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Begrünung (Allee sollte Bäume haben/ Schattenplätze)
• Vorrang des Radverkehrs um fortschreitenden Klimawandel vorzubeugen, das Problem mit der Hitze und den starken Regenfällen erledigt sich dann von selbst

5. Herzenswunsch?

• Klimawandel stoppen: Anreize und Angebote für veränderte Mobilität; Aufklärung/ Infos für verändertes Verhalten

Gruppe 3
1. Wo sehen Sie Möglichkeiten, mehr Natur nach St. Gertrud zu bringen?

• Heidekoppel/Heiweg: Bäume wurden gefällt und nicht neu gepflanzt; Bäume konsequent schützen und an Ort und Stelle nachpflanzen
• Wohnungsbaugesellschaften zum Pflanzen verpflichten
• Standortgerechte Nachpflanzung
• Wildblumenwiesen, naturnahe Gestaltung öffentlicher Grünflächen

2. Wo bräuchten Sie mehr Schatten? Zusatzfrage: Wo wäre öffentliches Trinkwasser prima?

• Gustav-Radbruch-Platz -> Bäume pflanzen

3. Wo gab es in der Vergangenheit Probleme bei heftigen Regenfällen und was könnte die Probleme mildern?

• Regenwasser nutzen
• Solaranlagen bauen

4. Gibt es darüber hinaus Hinweise, die Sie uns mitgeben möchten?

• Nicht genutzte Kleingärten umwidmen z.B. „Urban Gardening“, „Essbare Stadt“, „Garten für Kinder“, kostenfreie Gartenbauflächen, „Bürgergärten“
• FFH Gebiet Herrenburger Düne besonders schützen/Immissionsschutz, Lärmschutz/ Radwege ausbauen, mehr und bessere Radwege, Beispiel nehmen an z.B. den Niederlanden

5. Herzenswunsch?

• Erhaltung der Grünflächen/ Bäume; Schaffung von naturnahen Räumen/ neuer Konzepte; Umweltfreundliche Mobilitätskonzepte – Geld für Radwege (siehe Holland) und Bus