Schlutup - Ergebnisdarstellung

Was sind Ihre Wünsche und Visionen für den Stadtteil?

Nun liegen die Ergebnisse unserer Veranstaltung vom 24. Oktober vor: zu den Themenworkshops Mobilität, Wohnen und Versorgung, Stadtteilleben, Grün- und Freiflächen, Wirtschaft und Arbeit sowie Natur und Klimawandel sind alle Informationen verfügbar, die wir von Ihnen bekommen haben - sowohl in Kartenform, als auch in Form einer vollständigen Dokumentation der Ergebnisse aus den Workshopgruppen.
In einem weiteren Schritt sollen die vielfältigen Vorschläge den unterschiedlichen Planwerken der Stadt zugeordnet oder zu integrierten Konzeptbausteinen weiterentwickelt werden, die u.a. in die Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) eingezogen werden. Dies wird voraussichtlich nach Abschluss der Stadtteilveranstaltungen von LÜBECK überMORGEN der Fall sein.

Hinweis: Falls die untenstehende Karte in Ihrem Browser nicht dargestellt wird, können sie sie unter diesem Link aufrufen.

Die vollständige Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.
 
   

 

Ergebnisse Workshop Mobilität

Input: Frau Hellwig, Herr Bienick (beide Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Wegner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

2040 profitiert Schlutup durch eine verbesserte Bahn- und ÖPNV-Anbindung. Man gelangt sowohl günstiger als auch schneller in die Innenstadt. Es fahren zukünftig E-Busse in einer optimierten Taktung und eine Fähre bringt die Bewohner:innen nach Herrenwyk. In Schlutup wird es 2040, nach dem Vorbild Amsterdams und Kopenhagens, barrierefreie und attraktive Fuß- und Radwege geben, denn der Anteil an E-Bikes und Lastenrädern nimmt zu. Das Aufkommen des motorisierten Individualverkehrs ist reduziert, unter anderem, da der Lieferverkehr Lastenräder nutzt. Ergänzt wird das Mobilitätsangebot durch Car-Sharing und eine Mitfahrbank. Insgesamt wird sich sicherer in Schlutup bewegt, denn die Wesloer Straße ist temporeduziert und besitzt mehr Querungen. Zudem wurden Kinder und ältere Menschen als Verkehrsteilnehmer mehr in den Fokus genommen.

Ergebnisse Workshop Natur und Klimawandel

Input: Frau Koch, Frau Bauer (beide Hansestadt Lübeck, Bereich Umwelt-, Natur- und Verbraucherschutz)
Moderation: Frau Hafemann (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Durch die Unterstützung der Stadt beim Müllsam17 meln ist der Uferstreifen in Schlutup 2040 sauber und das Geruchsproblem am Wasser gelöst. Bestehende Wiesen wurden erhalten, bieten attraktive Freiräume und helfen bei der Kaltluftentstehung. Am Dovensee ist ein Naturschutzgebiet entstanden, welches vielen Tieren als Lebensraum dient aber auch von den Bewohner:innen zum Laufen und Spazieren gehen genutzt werden kann. Ebenfalls wurde die Naturfläche am Stau zum Naherholungsgebiet umfunktioniert. In 2040 wird es ein Gesetz geben, welches festlegt, dass es an jedem Neubau Bäume geben muss, damit der Stadtteil sich nachhaltig entwickelt. Steingärten wird es in Schlutup nicht mehr geben.

Ergebnisse Workshop Stadtteilleben

Input: Herr Wulf (Hansestadt Lübeck, Bereich Soziale Sicherung) und Herr Weiß (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Hafemann (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Schlutup bietet 2040 Treffpunkte und Orte zur Begegnung für alle Bewohner:innen sowie ein Gemeinschaftshaus. Die Infrastruktur für die Versorgung im Alter ist gesichert, denn es sind Ärzte und Nahversorger im Stadtteil vorhanden. Die Schlutuper:innen helfen sich gegenseitig, beispielsweise durch Mitfahrangebote in die Innenstadt, welche über ein schwarzes Brett geregelt werden. Außerdem gibt es verstärkt Mittagstische. In Schlutup lebt man 2040 am Wasser und neben Angeboten für Jugendliche befindet sich auch ein Naturbad am Dovensee und durch Stege am Wasser wird es erleichtert, sein Boot ins Wasser zu bekommen. Am Hafen findet das kulturelle Leben statt. Eine Halle und freie Flächen werden hier für Kulturangebote genutzt.

Ergebnisse Workshop öffentliche Grün- und Freiflächen

Input: Frau Becker (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtgrün und Verkehr)
Moderation: Frau Wegner (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Schlutup profitiert 2040 mehr als zuvor von seiner Lage am Wasser. Denn das Wasser ist zugänglicher und attraktiver gestaltet. Fähren, die zwischen Travemünde und Lübeck verkehren, halten auch in Schlutup. Durch diesen Anbindungspunkt und durch den Dovensee zieht Schlutup auch Urlaubsgäste an. Die vorhandenen Freiflächen bleiben erhalten und werden durch die Umgestaltung von brachliegenden Industrieflächen ergänzt. Dadurch entstehen attraktive Freizeitorte. Die Mecklenburger Straße ist zudem begrünt und im gesamten Stadtteil befinden sich mehr Bäume. 2040 ist Schlutup ein familienfreundlicher Stadtteil und bietet einen großen Spielplatz für alle jungen Bewohner:innen. Im Hinblick auf die älter werdende Gesellschaft hat sich Schlutup barrierefrei entwickelt. Naherholungsbereiche sowie Rad- und Fußwege wurden aufgewertet und verbessert. Auch das Thema Hunde im Stadtteil wurde bei der Stadtteilentwicklung berücksichtigt.

Ergebnisse Workshop Wohnen und Versorgung

Input: Herr Stolte (Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung und Bauordnung)
Moderation: Frau Quast (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

In 2040 wurden die bestehenden Wohngebiete durch neue Wohngebiete, beispielweise ein Wohngebiet am See, ergänzt. Im Stadtteil findet man gemischtes Wohnen in zwei- bis dreigeschossigen Bauten. Aufgrund des Generationenwechsels wurden keine neuen Einfamilienhäuser gebaut. Durch die steigende Einwohnerzahl in Schlutup hat sich auch die Versorgungsstruktur wieder verbessert. Auch auf dem Wasser kann in Hausbooten gewohnt werden. Durch eine Teilverlegung des alten Bahnhofes und der bestehenden Gleise kann auch hier neuer Wohnraum entstehen.

Ergebnisse Workshop Wirtschaft und Hafen

Input: Herr Siemensen (LPA), Herr Aslanidis (Wirtschaftsförderung Lübeck)
Moderation: Frau Quast (TOLLERORT entwickeln & beteiligen)

Zusammenfassung:

Der Wirtschaftshafen in Schlutup bleibt 2040 bestehen. Der Seglerhafen wurde aufgewertet und ist nun zugänglicher und attraktiver gestaltet. Die LKW- und Bahnanbindung bleibt so erhalten wie sie derzeit vorzufinden ist, jedoch wird es auch Wohnen am Hafen geben, unter anderem in dem alten Bahnhofsgebäude. 2040 ist das Traveufer plastikfrei. Gewerbliches Wachstum findet mit Herz statt und es wird auf die Nachbarschaften Rücksicht genommen. Dazu gehört auch, dass die Lärm- und Abgasemissionen verringert sind.